Was für Module gibt es ?
Im Markt gibt es mittlerweile sehr viele Hersteller von Photovoltaikmodulen die vielfach unterschiedlich gross sind und unterschiedliche Leistungen haben. Die Leistung eines Moduls wird in Wp (Watt peak) angegeben und bezieht sich auf die Spitzenleistung nach Standard Testbedingungen (STC). Interessant ist die Leistung eines Moduls bezogen auf einen qm. Diese Leistung unterscheidet sich hauptsächlich durch das jeweilige Herstellungsverfahren.
Mono-, Poly- oder Dünnschicht ?
Welche Module am günstigsten auf Ihr Dach passen, liegt in erster Linie an der genauen Lage Ihres Daches, aber auch die Anlagestrategie und nicht zuletzt persönlicher Geschmack spielen bei der Auswahl eine Rolle.
Im wesentlichen unterscheidet man zwischen monokristallinen, polykristallinen und Dünnschichtmodulen. Bei den kristallinen Modulen besteht die Zelle aus Silizium und auch für Dünnschichtmodule wird Silizium eingesetzt. Silizium ist ein Teil von Quarzsand, welches durch einen Verbrennungsprozess im Hochofen die nötige Reinheit erhält um als Halbleiter zur Stromproduktion eingesetzt zu werden.
Zwar werden in der Dünnschichtindustrie auch andere Materialien als Halbleiter für Photovoltaikmodule eingesetzt, die teilweise durchaus auch höhere Wirkungsgrade versprechen, unser Partnerunternehmen für Photovoltaik bietet aber ausschließlich Siliziumprodukte an, weil dieser alle ansonsten bekannten Materialien für umwelttechnisch bedenklich hält.
Die unterschiedlichen Techniken haben folgenden Flächenverbrauch auf dem beschattungsfreien Dach.
| Zellmaterial | Modulwirkungsgrad | benötigte PV-Fläche für 1 kWp |
| Monokristallin | 15 % - 18 % | 7 qm bis 9 qm |
| Polykristalin | 13 % - 16 % | 8 qm bis 9 qm |
| Mikromorphe Tandemzelle (au-Si) | 6 % - 9 % | 9 qm bis 12 qm |
| Dünnschicht: amorph (a-Si) | 6 % - 8 % | 13 qm bis 20 qm |
Für eine Anlage mit einer Leistung von 20 kWp benötigt man mit monokristallinen Modulen ca. 160 qm, bei Dünnschichtmodulen bis zu 400 qm Dachfläche.
Also immer Monokristallin ?
Photovoltaikanlagen werden nach Wp Leistung bezahlt. Deshalb kosten Module mit einer Gesamtleistung von 50 kWp genau die Hälfte von dem was Module mit 100 kWp Leistung kosten. Bei Modulen mit geringeren Wattzahlen pro qm ist also lediglich der Flächenverbrauch größer.
Weil Dünnschichtmodule in der Regel etwas günstiger sind als mono- oder polykristalline Module, wird der höhere Flächenverbrauch in der Regel mehr als ausgeglichen. Wer also genügend Fläche zur Verfügung hat, kann mit Dünnschichtmodulen in der Regel bessere Renditen erzielen, als mit anderen Techniken, insbesondere dann, wenn Dächer zum Osten oder Westen geneigt sind.
Fragen und Antworten
Was ist Photovoltaik?+Wann ist mein Dach für Photovoltaik geeignet? + Was bringt mir mein Dach? + Was für Module gibt es? + Wie werden die Module verbunden? + Was bekomme ich für meinen erzeugten Strom? + Wie hoch ist der Umsatz? + Wie hoch sind die Kosten? + Was kostet eine Photovoltaikanlage? + Kann die Anlage finanziert werden? + Was regelt das Erneuerbare Energie Gesetz?
--> zurück zur Übersicht
| Sitemap | Partner werden| Twitter| Facebook| Themenportale| IMMOFUX-Stadt.de| Datenschutz| Impressum| |
|
